© Lebenshilfe Bamberg
Historie

Die Geschichte der Lebenshilfe Bamberg 1964 bis heute

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2020

  • Die Corona-Pandemie hat zur Folge, dass erstmals Schule, SVE, Heilpädagogische Tagesstätte,  Werkstätten und Förderbereich geschlossen sind. Es finden keine OBA-Angebote statt. Die Frühförderstellen haben keinen direkten Kontakt mehr zu Kindern und Eltern.
  • Bezug des neuen Therapiehauses der Heilpädagogischen Tagesstätte (ehemalige Hausmeisterwohnungen) 
  • Vermittlung des Konzepts der Zertifikatslehrgänge von integra MENSCH an andere Werkstätten für behinderte Menschen
© C. Riegel

2019  

  • Einweihung des neu erbauten Kurt Straßberger Wohnheims in Memmelsdorf, Am Schlossgraben 30
  • Einweihung der  KUFA - Kulturfabrik. Kultur für alle in der Ohmstraße 3 mit Büros für die OBA

2018

  • Start des Projekt Kulturelle Bildung inklusiv bei der OBA
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2017

  • Einweihung des St. Marienwohnheims in Frensdorf
  • Beginn des Projekts Aktion - Bamberg inklusiv der OBA, um Menschen mit Behinderung in allgemeine Freizeit- und Kulturangebote zu integrieren
  • Großes Kulturprogramm im Rahmen des 30-jährigen Bestehens der OBA

2016 Start der Zertifikatslehrgänge bei integra MENSCH

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2014 Fertigstellung der Generalsanierung der Werkstatt Moosstraße 114

Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Lebenshilfe mit Festakt, Tagung an der Universität Bamberg, Familientag
in der Innenstadt, Ausstellung,Lesungen usw.

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2013 Einweihung des integra MENSCH-Hauses in der Dr.-von-Schmitt-Straße 19

2011 Einweihung des Erweiterungsbaus der RehaWe in der Gundelsheimer Straße 

Die Allgemeine Beratungsstelle startet als dritte Säule der OBA neben FED und Freizeitangeboten.

2010 Gründung des BBI-Zentrums für berufliche Bildung in der Dr.-von-Schmitt-Straße 19

© Lebenshilfe/H. Steffens

2008 Beginn der „Beratungs- und Frühförderstelle“ in Scheßlitz

Kauf des Gebäudes Dr.-von-Schmitt-Str. 19 für die Unterbringung der Werkstatt „integra MENSCH“

2005 Aufbau des „Ambulant unterstützten Wohnens“ (AuW)

Gründung von integra MENSCH, der sozialraumorientierten Werkstatt der Lebenshilfe Bamberg mit gemeindenahen Arbeitsplätzen.

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2004 40-jähriges Jubiläum der Lebenshilfe Bamberg mit Festakt in der Seehofhalle in Memmelsdorf.

2002 Einweihung von drei Wohnheimen (37 Plätze) und eines Pflegeheims (18 Plätze) in Stegaurach, Zum Steinigt 14 – 16, heute: Herbert Staudt Wohnanlage

2001 Bau des Lebenshilfe-Ladens in der Moosstraße 75 

Beginn der Partnerschaft zwischen dem Franz-Ludwig-Gymnasium und den Werkstätten der Lebenshilfe Bamberg.

© Lebenshilfe/C. Lilge

1999 Einweihung des Walter und Ella Günther Wohnheimes mit 32 Wohnplätzen in der Wassermannstraße 25b

1998 Genehmigung der Lebenshilfe-Stiftung Bamberg als öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Bamberg
Einweihung des Neubaus der „RehaWe“ Werkstatt für 50 psychisch beeinträchtigte Mitarbeiter in der Gundeslsheimer Straße 99
Die OBA veranstaltet das erste Kurzfilmfestival „Aus anderer Sicht“ mit Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen zum Thema Behinderung im Lichtspiel-Kino.

1997 Die neugegründete Theatergruppe der OBA führt im Chapeau Claque Theater ihr erstes Stück „Der Zauberer von Oz“ auf.

© Lebenshilfe/D. Maurer

1996 Eröffnung der „Beratungs- und Frühförderstelle“ in Hirschaid 

Einweihung des Dr. Robert Pfleger Wohnheimes am Weidendamm 67 in Bamberg mit 24 Plätzen

Anmietung des Lebenshilfe-Verkaufsladens am Zinkenwörth 20

© Lebenshilfe/C. Lilge

1993 Einweihung der „Förderstätte“ für 15 Menschen mit schwerster Behinderung in der Moosstraße 114

1992 Neubau eines Lagers in der Werkstatt Moosstraße 114

Die OBA organisiert die ersten Bamberger Behindertenkulturtage mit integrativen Kunst- und Kulturveranstaltungen

1991 Erweiterung der Lagerhalle der Werkstatt Moosstraße 114

1990 Die OBA wird zu einer festen Einrichtung der Lebenshilfe

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1988 Einweihung des Erweiterungsbaus der Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten mit 150 Arbeitsplätzen in der Ohmstraße 1 (u.a. mit Schreinerei, Wäscherei und Großküche)

1987 Beginn der „Offenen Behindertenarbeit“ (OBA) in der Moosstraße 75. 

Eröffnung eines weiteren Wohnheimes mit 13 Plätzen in der Mußstraße 14 (ehemaliges Schwesternwohnheim)

1986 Fertigstellung von barrierefrei ausgestatteten Appartementwohnungen für zehn Behinderte in der Moosstraße 75

1985 Bezug einer ersten freien Wohngruppe durch 3 Behinderte nach einjährigem Training im Wohnheim (heute: Betreuung durch das Ambulant unterstützte Wohnen) 

Fertigstellung der Räume für die „Beratungs- und Frühförderstelle“ und der Verwaltung in der Moosstraße 75

Eröffnung eines zweiten Wohnheimes mit 13 Plätzen in Bamberg, Mußstraße 12 (ehemaliges Schwesternwohnheim)

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1984 Der Umbau der früheren „Manurba“-Gebäuden beginnt. Das Projekt hat einen geplantes Gesamtvolumen von 10 Millionen D-Mark und bedeutet einen großen Schritt in der Entwicklung der Lebenshilfe. Eröffnung des Werkstattladens in der Luitpoldstraße

1982 Eröffnung des 3. Wohnheimes erneut für eine zwölfköpfige Wohngemeinschaft in Memmelsdorf, Am Schloßgraben 26. 

1981 Ersteigerung des Geländes der früheren Firma Manurba, das dringend benötigt wird für: Erweiterung der Werkstätten für Behinderte, Werkstufe der Sondervolksschule (G), Beratungs- und Frühförderstelle, Verwaltung der Lebenshilfe Bamberg e.V.

1980 Mitgliederversammlung: Vorsitzender Bertold Scharfenberg wird Ehrenvorsitzender. Neuer Vorsitzender wird Klaus Gallenz

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1979 Eröffnung des 2. Wohnheimes in Memmelsdorf, Am Schloßgraben 28, ebenfalls für 12 Behinderte

1975 Einweihung und Eröffnung des ersten Wohnheimes für 12 Behinderte in Memmelsdorf Am Schloßgraben 30

1974 Beginn der Arbeit der „Beratungs- und Frühförderstelle“ der Lebenshilfe Bamberg Gründung der „Lebenshilfe-Werkstätten für Behinderte Bamberg-Forchheim gGmbH“ bedingt durch die Regionalplanung in Oberfranken

1975 Einweihung der Sondervolksschule (G) und Heilpädagogischer Tagesstätte in der Moosstraße 114 mit 150 schulpflichtigen geistig und mehrfach behinderten Kindern in zwölf Klassen, drei Gruppen Schulvorbereitender Einrichtung und einer Förderklasse (ab 1990: Bertold-Scharfenberg-Schule)

1974 erstmals gründet sich ein Werkstattbeirat (heute: Elternbeirat)

1973 werden, dank großer Unterstützung der amerikanischen Streitkräfte, die Bamberger Werkstätten für Behinderte mit 200 Arbeitsplätze fertig gestellt.

1970 Errichtung einer Privaten Sondervolksschule für geistig und mehrfach behinderte Knaben und Mädchen

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1968 Erwerb des Grundstücks an der Moosstraße 114 für den Bau eines Behinderten-Hilfe-Zentrums

1967 Genehmigung einer Schulvorbereitenden Einrichtung

1966 Eröffnung einer kleinen Anlernwerkstatt mit 8 behinderten Jugendlichen am Unteren Kaulberg 30.

1965 erster Vorsitzender wird Bertold Scharfenberg, der die Lebenshilfe bis 1980 maßgeblich prägt.

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1965 wird die erste Sonderschulklasse (G) am Unteren Kaulberg 30 (im ehemaligen Waisenhaus) eröffnet.

1964 wird der erste Sonderkindergarten An der Promenande (späterer Zentralsaal) eröffnet.

1964 wird die Lebenshilfe Bamberg e.V. als gemeinnütziger Verein in Bamberg gegründet. 32 Gründungsmitglieder, hauptsächlich Eltern von geistig behinderten Kindern sind anwesend. Sie möchten vor allem im vorschulischen und schulischen Bereich ihre Kinder fördern lassen. Als erster Vorsitzender wird Josef Fischer, damaliger Leiter der Hilfsschule an der Fischerei gewählt.