Infektiös - Kunst-Kalender 2021

Infektiös - Der Kunst-Kalender 2021
aus dem Atelier Lebenskunst

Für 2021 gibt es einen Kunst-Kalender aus dem Atelier Lebenskunst. 
Er zeigt Arbeiten von Leticia Völkel. 
Dazu gibt es ein Künstler-Gespräch von Christiane Hartleitner mit Leticia Völkel.

Der Kalender ist auf Hochglanz-Papier gedruckt. 
Er ist 30cm x 30cm groß. 

Der Kalender kostet 10 €. 

Er kann hier gekauft werden: 

Collibri Buchhandlung, Austraße 12, 96047 Bamberg

BILDERBOGEN Martina Thiele, Luitpoldstraße 31, 96052 Bamberg

Senger-Kunsthandel, Karolinenstraße 8, 96049 Bamberg

Weyermann Craft Beer Fan Shop, Brennerstr. 15, 96052 Bamberg

Und natürlich bei uns in der KUFA - Ohmstraße 3

Der Kalender kann auch bestellt werden!
Dann kostet er 14,50 € inklusive Versand. 

Eine Bestellung ist per E-Mail möglich. 
kufa@lebenshilfe-bamberg.de
Betreff: Kalender

oder per Telefon: 0951 1897 2105

Schwer, bar von Trost, liegt wie ein Schiff nach welchem dereinst die Well‘ ergriff
auf dem Grunde eines stillen Wassers
der Leichnam eines Tausendsassas.
Ein jen‘ Gestalt nun ruhig und starr,
die Seelenspiegel, das Augenpaar,
hinauf gericht‘ gen Himmelszelt
sieht nur Wasser, das sich wellt.
Spielend die Sterne auf dem Wasser tanzen, lassen jenes im Groß und Ganzen
neckisch glitzern und auch funkeln,
doch lauert das Schiff noch immer im Dunkeln.
Im Dunkeln jener Einsamkeit
wartet keine Bitterkeit,
denn ein gesättigt voller Magen
erfüllt von Rufen und auch Klagen.
Laut prasst das Wort gen Magenwand
und findet alles, nur kein Land.
Keinen Wind dort draußen, der die Worte trägt und niemand‘ am Lande, der zu fragen wägt.
Nur dumpf ist das, was das Nass durchdringt, selten auch einen Fisch zum Scheuen bringt,
in letztendlich vollkommen fruchtloser Akt, denn alles ist Futter, das ist ein Fakt.

Wohlgenährt und immerzu gierend,
sich nahezu in der Zeit verlierend
wartet dort am Meeresboden
ein Jäger, der lauert statt zu toben.
Groß ist er und auch noch schwer, 
in seinem Reich der eigen Herr,
wird er Besucher nach bestem Ermessen
nicht nur fangen sondern auch fressen.
Die Leine sirrt und sie ragt ganz stramm
aus dem Wasser, in welches man den Köder schwang, und erhofft sich nun mit leichtem Bangen
einen Fisch und nicht das Schiff zu fangen.
Der Kampf gegen das Ungetüm im Wasser
ist ein schneller und ein krasser,
denn der Angler am Ufer hat seine Antwort gefunden und ward seither im See verschwunden.
Nun lauert er wieder, der Koloss des Grundes,
lebt sein Leben; ein für andere ungesundes,
lauert seit jeher und auch bis heute,
wartet in der Tiefe auf seine Beute.

                                                                        Leticia Völkel