Erfolgreiche Teilnahme an Special Olympics
Bei den Nationalen Special Olympics im Saarland haben dreizehn Schülerinnen und Schüler der Bertold-Scharfenberg-Schule und 18 Mitarbeitende der Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten mit großem Engagement und bemerkenswerten sportlichen Leistungen überzeugt.
Die nationalen Spiele gelten als eine der bedeutendsten inklusiven Sportveranstaltungen in Deutschland und bieten Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung die Möglichkeit, ihr Können unter fairen Bedingungen zu zeigen und sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Neben dem Leistungsgedanken stehen dabei vor allem Gemeinschaft, Respekt und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt.
Neun der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gingen in verschiedenen leichtathletischen Disziplinen an den Start. Dazu zählten die Einzelwettbewerbe über 100 Meter, 200 Meter, 800 Meter sowie 1500 Meter. Darüber hinaus stellten sie auch in den Staffelwettbewerben über 4 x 100 Meter und 4 x 400 Meter ihr Können unter Beweis. In allen Disziplinen zeigten die jungen Athletinnen und Athleten großen Einsatz, Durchhaltevermögen und Teamgeist.
Zwei qualifizierte Bocciaspieler konnten sich in ihren Disziplinen Einzel und Doppel stark verbessern und landeten so in der viertbesten Leistungsgruppe. Dort kam es unter saunaähnlichen Bedingungen in der Halle zu spannenden und knappen Ergebnissen und es wurden gute Platzierungen erreicht.
Auch im Bereich Schwimmen gingen zwei Schüler der Lebenshilfe-Schule im nahegelegenen Forbach in Frankreich an den Start. In den Disziplinen 25m und 50m Brust, sowie 25m und 50m Freistil konnten die Athleten starke Leistungen abrufen und jeweils in allen Disziplinen ihre persönliche Bestzeit unterbieten.
Die Athletinnen und Athleten der Werkstätten traten in zwei Basketball-Mannschaften an. Bamberg 1 spielte in der 1. Division und erkämpfte sich am Ende gegen eine sehr starke Konkurrenz die Bronzemedaille.
Bei Bamberg 2 platzte der Knoten nach einem unglücklichen Start erst im Endspiel um den dritten Platz und schaffte es, nach einer fulminanten Aufholjagd in der letzte Minute den Ausgleich zu werfen, in der Verlängerung das Spiel zu drehen und die Bronzemedaille zu gewinnen.
Trotz der hohen sommerlichen Temperaturen ließen sich die Teilnehmenden nicht aus der Ruhe bringen und bewältigten ihre Wettkämpfe mit beeindruckender Motivation und sportlicher Fairness. Die intensive Vorbereitung im Vorfeld zahlte sich aus: Alle Sportlerinnen und Sportler konnten beachtliche Erfolge erzielen und stolz auf ihre Leistungen sein.
Für alle Beteiligten bleibt die Teilnahme an den Nationalen Special Olympics ein unvergessliches Erlebnis. Neben den sportlichen Erfolgen standen vor allem das gemeinsame Erleben, neue Begegnungen und das Gefühl, Teil einer großen inklusiven Gemeinschaft zu sein, im Vordergrund.