Gemeinschaft . Vielfalt . Chancen

Presserklärung zur Fachtagung
„So gelingt inklusive Erwachsenenbildung“
vom 12. bis 13.Mai 2017 in Bamberg


Inklusion in der Erwachsenenbildung heißt, keine Sonderlösungen!

Im Geiste der UN-BRK müssen die Volkshochschulen mit ihren allgemeinen Kursangeboten der zentrale Platz der Erwachsenenbildung auch für Menschen mit Behinderung sein, so der Tenor der Fachtagung  „So gelingt inklusive Erwachsenenbildung“, die vom 12. bis 13. Mai 2017 an der VHS in Bamberg statt fand.

Nahezu 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen an der zweitägigen Fachtagung teil, die federführend von der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg e.V. in Kooperation mit den Volkshochschulen Bamberg Stadt und Land veranstaltet wurde.

Das Thema stieß in den Vorträgen und Arbeitsgruppen auf sehr großes Interesse.

Ausgehend von der aktuellen Inklusions- und Teilhabedebatte wurden die Möglichkeiten und Chancen einer inklusiven Erwachsenenbildung diskutiert und die dafür notwendigen Strukturveränderungen an den Volkshochschulen und in der Behindertenhilfe erarbeitet.

Einig war man sich, dass Inklusion nicht einfach so passiert, sondern eine strategische und organisatorische Aufgabe ist, die finanziert werden muss. Hier gilt es die Kommunen, die gefordert sind bei der Umsetzung der UN-BRK mitzuwirken, in die Verantwortung zu nehmen.

Mit der Aufforderung: „Setzen Sie sich dafür ein, dass inklusive Ideen und Projekte in der Erwachsenenbildung Wurzeln schlagen und im Sinne der UN-BRK zum Standard werden“ wurde den Teilnehmer von den Veranstaltern zum Abschluss der Fachtagung der „Bamberger Appell zur Inklusiven Erwachsenenbildung“ mit auf den Weg gegeben.