Gemeinschaft . Vielfalt . Chancen
Unser Tipp: Landespflegeld beantragen

Pflegebedürftige in Bayern erhalten ab dem Pflegegrad 2 pro Jahr 1.000 Euro zusätzlich zum Pflegegeld. Das Landespflegegeld ist ohne Nachweispflicht frei verwendbar. Es soll dem pflegenden Angehörigen die Möglichkeit bieten, sich selbst und dem Menschen mit Behinderung etwas Gutes zu tun. Beispielsweise, um im Rahmen des Familienentlastenden Dienstes, die Entlastung der Pflege und Betreuung zu finanzieren. Auch die Kosten für Reisen oder Ferienangebote können aus dem Landespflegegeld finanziert werden.
Als staatliche Fürsorgeleistung ist das Landespflegegeld eine nicht steuerpflichtige Einnahme. Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Ein einmal gestellter Antrag wirkt für die nachfolgenden Pflegegeldjahre fort, es muss also nicht jedes Jahr ein neuer Antrag gestellt werden. Die Auszahlung beginnt im September 2018. 
Um Landespflegegeld zu erhalten, muss der Antrag: http://www.landespflegegeld.bayern.de/antrag.pdf ausgefüllt und per Post an die Landespflegegeldstelle, 81050 München gesendet werden.

Wer bekommt das Landespflegegeld?
• Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 und höher
• Hauptwohnsitz in Bayern im Zeitpunkt der Antragstellung
• Unabhängig davon, ob der Pflegebedürftige in einem Pflegeheim untergebracht ist oder zuhause lebt und versorgt wird.

Welche Nachweise muss ich dem Antrag beifügen?
• Kopie des Personalausweis bzw. des Reisepass
• Kopie des Bescheids der Pflegekasse über den Pflegegrad
• Kopie des Betreuerausweises

Weitere Fragen beantwortet unsere Beratungsstelle der Offenen Behindertenarbeit (Tel.: 0951/1897-2105) oder das zuständige Staatsministerium per E-Mail: fragen.landespflegegeld(at)stmflh.bayern.de oder per Telefon unter 089 12 22 213 Bayern Direkt, die Service-Stelle der Bayerischen Staatsregierung. Weitere Informationen unter http://www.landespflegegeld.bayern.de/antrag.asp

[zurück zur Übersicht]