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Einweihung des Kurt Straßberger Wohnheims in Memmelsdorf

Anfang Juli wurde das Wohnheim in Memmelsdorf offiziell eingeweiht. Vor einem Jahr zogen 24 Bewohner vom Übergangswohnheim am Michelsberg in das neu errichtete Haus in Memmelsdorf zurück. Jetzt konnte das Wohnheim gesegnet und mit offiziellen Gästen eingeweiht werden. Vorsitzender Klaus Gallenz dankte in seiner Ansprache allen beteiligten Personen und Firmen, die an dem Bauprojekt beteiligt gewesen waren, insbesondere Architekt Markus Hirt und unserem Geschäftsführer Günther Hofmann. Herr Gallenz konnte auch die Witwe von Kurt Straßberger begrüßen, der in den ersten Jahrzehnten die Lebenshilfe Bamberg tatkräftig und mit viel Sachverstand als Bauberater im Vorstand begleitete und nachdem das Wohnheim in Memmelsdorf benannt ist. Die alten 3 Wohnheimhäuser mussten aufgrund von gesetzlichen Bauvorgaben und zu hoher Sanierungskosten 2016 abgerissen werden. Der Neubau ist nun auf dem neuesten Stand und bietet mit Einzelzimmern mit Bad und Balkon oder Terrasse sowie offenen und hellen Gemeinschaftsräumen und Außenanlagen ein behagliches zu Hause für die Bewohner. Staatsministerin Melanie Huml beglückwünschte die Lebenshilfe zu dem schönen Bau, der sie an einen Schmetterling erinnert. Sie zitierte den weisen Satz: "Stein und Mörtel bauen ein Haus - Geist und Liebe schmücken es aus", und sie wünschte mit diesen Worten den Bewohnern ein freundliches Zuhause und dem Personal eine Arbeit die Freude bereitet. 
Bürgermeister Gerd Schneider hieß die Bewohner bereits letztes Jahr kurz nach dem Einzug wieder willkommen in Memmelsdorf. Auch während ihrer Abwesenheit besuchte er sie auf dem Michelsberg in Bamberg. Er freute sich, dass "seine" Lebenshilfe wieder in "seinem" Memmelsdorf zurück gekommen sei, denn die Bewohner sind seit den 1970er Jahren ein normaler Bestandteil des Ortsbildes. Mit Manni Metzner und Dieter Schwede verbindet Schneider eine Freundschaft, denn beide besuchen ihn regelmäßig im Rathaus und bringen ihm immer Geschenke mit. Dann werden Fußballergebnisse ausgetauscht und gefachsimpelt. Die Pfarrer Peter Barthelme und Udo Bruha segneten das Haus und freuen sich ebenfalls, dass die gut gelaunten Bewohner wieder am Dorfleben teilhaben. Die Fürbitten wurden von Bewohnern und Mitarbeiterinnen vorgelesen und beim anschließenden Lied "Ich lass für dich das Licht an" von Revolverheld, vorgetragen vom Duo "Viky und Johannes" traten einigen die Tränen in die Augen, weil es so schön war. Abschließend übergab Architekt Markus Hirt einen symbolischen Schlüssel an Wohnheimleiter Eugen Weber und Bewohner Manni Metzner. Die Musik spielte noch bekannte Schlager und es wurde sogar ein bisschen getanzt. Nach dem offiziellen Teil konnten die Besucher sich noch durch Haus führen lassen und einzelne Bewohnerzimmer anschauen. Es gab leckere Quiches von Klaudia Motschenbacher und Team gebacken und am Nachmittag kamen noch Eltern und Betreuer zum Grillnachmittag. Vielen Dank an die Hausmeister und das Personal vom Wohnheim für das schön hergerichtete Haus und Garten, den Auf- und Abbau.

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