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Das Projekt "Lebenskunst" der Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten gGmbH

Lebenskunst ist ein Projekt der Bamberger Lebenshilfewerkstätten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern.
Die künstlerisch–kreativen Angebote spielen in den Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Diese Angebote dienen einerseits therapeutischen Zwecken, anderereits natürlich um den Beschäftigten mit Behinderung eine weitere Gelegenheit zu bieten, frei oder auch unter Anleitung, ihre Kreativität zu wecken und zu fördern.

Fantasie und Kreativität findet man bei Menschen mit Behinderung ebenso selten oder häufig wie bei Menschen ohne Behinderung.
Allerdings haben Menschen mit geistiger Behinderung viel weniger Hemmungen ihrer Intuition freien Lauf zu lassen, als Menschen ohne Behinderungen. Schnell ist die Farbe ausgewählt, die erste Linie gezogen, die Fläche gemalt.
Das fertige Werk hinterlässt oft staunende Betrachter, da die entstandenen Bilder nur so vor Kreativität, Ausdruck und Individualität strotzen.

Lebenskunst kann man in zwei Unterprojekte einteilen:

Das erste Projekt in diesen Bereich Lebenskunst leitet Karlheinz Beer.

Er ist freischaffender bildender Künstler mit internationaler Ausstellungstätigkeit. Werke von ihm sind Teil von privaten und öffentlichen Sammlungen, z.B. der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München.

Karlheinz Beer will in seiner künstlerischen Arbeit mit Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe-Werkstätten die jeweils individuelle Begabung der einzelnen im Schaffensprozess und Endergebnis zum Ausdruck kommen lassen. Die eigenständige Persönlichkeit, der „Stil“ der jeweiligen Schöpfer der Kunstwerke, die unterschiedlichen Begabungen, soll im Kunstwerk sichtbar werden.

So  entstehen unter professioneller Anleitung und Anregung zum Teil sehr unterschiedliche und künstlerisch oft erstaunliche Werke in vielen Techniken, abstrakte und gegenständliche Arbeiten, farbenfrohe und zurückhaltende, plakative, graphische, impulsive oder verhaltene Bilder mit sehr persönlichem Charakter und hohem künstlerischen Anspruch.

Unser zweites Projekt im Bereich Lebenskunst wird von der Kunsthistorikerin Christiane Hartleitner, Museums –und Kunstpädagogin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Bamberg geleitet.

Horizonte erweitern- Neugier wecken- Kreativität fördern:

Mit diesen Zielen vor Augen verlässt eine Gruppe behinderter Menschen mit der Kunsthistorikerin jeder Woche für einige Stunden das gewohnte Umfeld um in Bamberg die berühmten Kunstwerke und Museen zu entdecken. Während dieser Streifzüge möchte die Gruppe die Kunst – und Kulturgeschichte kennenlernen und im anschließenden Malen vor Ort ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen.
Auf farbigem Tonpapier entstehen dabei mit Öl - Pastell- Kreiden leuchtende Bilder mit Szenen aus der Umwelt, Architekturskizzen und abstrakten Impressionen.

Dieses Projekt betritt Neuland: nicht unter den sonst üblichen Atelierbedingungen und der räumlichen Abgeschiedenheit wird gearbeitet. Der Kontakt zu anderen Kunstinteressierten und Künstlern wird gesucht. Für die persönliche Entwicklung sind diese zusätzlichen Impulse aus dem kulturellen Bereich äußerst wichtig und stärken das Selbstbewusstsein.



Mehr Informationen erhalten Sie bei Frau Vosswinkel

 

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