Gemeinschaft . Vielfalt . Chancen

Freizeitassistenz im FED

Mit Hilfe der individuellen Freizeitassistenz können Menschen mit Behinderung ihre ganz eigenen Vorlieben und Wünsche bezüglich ihrer Freizeitgestaltung umsetzen.
Dem Menschen mit Behinderung bieten Assistenzhilfen die Möglichkeit, mehr Autonomie und Selbstständigkeit außerhalb des Elternhauses zu erlangen und sie helfen den Ablösungsprozess heranwachsender Menschen mit Behinderung vorzubereiten und zu begleiten.
Die alltagsbezogene Assistenz kann neben den notwendigen pflegerischen Hilfen je nach Bedarf sehr unterschiedlich sein:

Assistenzhilfen im Freizeitbereich

Spaziergänge, Spielplatzbesuche, Schwimmbadbesuche, Tagesausflüge, Besuche kultureller Veranstaltungen, Besuche von Sportveranstaltungen, Stadtbummel und gemeinsame Einkäufe, Unterstützung bei Hobbys, Sport und Spiel. Allgemeine Unterstützung der individuellen Freizeitinteressen.

Assistenzhilfen im kulturellen Breich

Hilfen beim Lesen, Schreiben und Rechnen, Hilfen bei der Vor- und Nachbereitung von Hausaufgaben, Hilfen im Umgang mit Geld und lebenspraktische Hilfen.

Assistenzhilfen zur Mobilität

Hilfen zur Bewältigung von Wegen, Wegetraining, Training der Verkehrs- und Orientierungssicherheit, Hilfen bei der Bewegung mit dem Rollstuhl, Hilfen bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Assistenzhilfen zur sozialen Integration

Vermittlung und Begleitung...

- in das Vereinsleben vor Ort (Sport, Feuerwehr u.s.w.)

- zu Kinder- und Jungendgruppen (Pfadfinder, kirchliche Gruppen u.s.w.)

- zu Volkshochschulkursen und Bildungsveranstaltungen

- zu Behörden und Institutionen

Das Assistenzmodell ermöglicht behinderten Menschen ein Leben nach eigenen Vorstellungen. Es gilt daher für den Assistenznehmer die freie Auswahl der Assistenzperson auch bezüglich geschlechtsspezifischer Aspekte.

Um jedem Assistenznehmer ein unabhängiges und selbstverantwortliches Leben zu garantieren gilt die Devise: "Soviel Assistenz wie nötig, so wenig Assistenz wie möglich".