Gemeinschaft . Vielfalt . Chancen

Förderstätte

Die Förderstätte bietet erwachsenen Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung, die aufgrund
ihrer vorhandenen Kompetenzen derzeit nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen tätig sein können, eine intensive Lebensbegleitung, Betreuung, Förderung und Pflege. 

Zweiter Lebensbereich

Die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnen durch den Besuch der Förderstätte einen zusätzlichen Lebensbereich. Hier finden sie Zuwendung und Wertschätzung und können persönliche Erfolgserlebnisse verzeichnen. Das Haus verfügt über rollstuhlgerechte Gruppenräume, Pflegebereiche, einen Snoezelenraum, ein Bällebad, einem Therapieraum mit Wasserklangbett und einen Therapieraum mit einer Schaukelwanne, eine Küche und ein Büro. Die Terrasse wird gerne genutzt, um an der frischen Luft zu sein. Außerdem schauen die Teilnehmer hier auf den Hof von Schule, Heilpädagogischer Tagesstätte und Werkstatt, wo immer etwas los ist.

Umfassendes Förderangebot

Die Menschen mit schwerer Behinderung werden in zwei Gruppen betreut. Jeder Gruppenraum ist individuell für die differenzierten Aufgaben ausgestattet. Die Teilnehmer werden nach ihren motorischen, sensomotorischen, kommunikativen und kognitiven Möglichkeiten gefördert. Spezielle Hilfsmittel- und Therapiematerialien unterstützen das allgemeine und umfassende Therapie- und Förderangebot.

Die Aufgabe der Förderstätte ist es, die Gesamtpersönlichkeit der Teilnehmer zu fördern. Innerhalb eines strukturierten Tages- und Wochenablaufes werden Beschäftigungen und Einzelförderungen angeboten, um bereits vorhandene Fähig- und Fertigkeiten zu erhalten und zu erweitern. Mit der Erstellung individueller Förderpläne und deren konsequenter Reflexion wird die Förderung kontinuierlich an die Bedürfnisse und Entwicklung der Teilnehmer angepasst. Im wöchentlichen Musikkreis wird die positive Wirkung vom Musizieren, singen und zuhören zusammen mit der Fördergruppe aus der Werkstatt Moosstraße 114 genutzt. Das Mobilitätstraining fördert Personen, um ihre vorhandenen Fähigkeiten zu erhalten. Außerdem kommen externe Therapeuten ins Haus, wenn Teilnehmer eine ärztliche Verordnung z.B. für Krankengymnastik oder Ergotherapie haben. 


Ein strukturierter Tagesablauf
Für die Teilnehmer der Förderstätte ist ein fester Tagesablauf sehr wichtig. Gleichbleibendes Betreuungspersonal
und verlässliche Strukturen geben Orientierung und ermöglichen emotionale Gebundenheit. Ein typischer Tag in der Förderstätte beginnt, nachdem alle Teilnehmer morgens ab 7.30 Uhr gebracht worden sind. Nach einem gemeinsamen
Frühstück in den Gruppen finden von 10.15 Uhr bis 11.30 Uhr Einzelförderungen und Beschäftigungsangebote
statt. Bei gutem Wetter werden Spaziergänge unternommen, z.B. in den Hauptsmoorwald, den Volkspark, die Kleingartenanlage Amselfang oder zu den Einkaufsmärkten.

Nach dem Mittagessen gibt es eine Ruhezeit, in der es etwas leiser zugeht und einige Teilnehmer sich hinlegen. Im Anschluss werden pflegerische Tätigkeiten durchgeführt und Nachmittags ist Zeit für emotionale
Zuwendung und Unterhaltung. Bevor der Tag in der Förderstätte um 16.00 Uhr (freitags um 15.00 Uhr) zu Ende geht und die Teilnehmer mit Bussen nach Hause gebracht werden.

Der Kontakt zum Elternhaus bzw. den Wohnheimen läuft über Einträge in Kontakthefte, Anrufe und Besuche in der Förderstätte.

Die Einrichtung ist an 30 Tagen im Jahr geschlossen (in der Regel in der 2. Pfingstferienwoche, 3 Wochen im August sowie in den Weihnachtsferien).


Förderstätte
Leitung: Angelika Götz

Moosstraße 114

96050 Bamberg

 

Tel. 0951-18 97-13 00